Gaswerkstrasse 66C
CH-4900 Langenthal
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Energieinfrastruktur

K. Fuhrer Engineering unterstützt Verteilanlageeigner, Verteilanlagebauer sowie Kraftwerke in der Analyse, der Planung, der Berechnung, der Unterlagenerstellung und der Ausführung von Energieverteilanlagen.

Mit unserer langjährigen Erfahrung im Energiemanagement und Quellenmanagement bieten wir unseren Kunden zusätzlich die Möglichkeit Ihre Verteilanlagen aufzuwerten, Energiekosten zu senken und für neue zukünftige Anforderungen auszurüsten.

Tätigkeitsgebiet
Planen, analysieren, dimensionieren und realisieren von Energieerzeugungsanlagen, Energieverteilungen, Energiemanagement. Automatisieren und regeln von elektrischen und hydraulischen Systemen. Steuerungsbau, Service und Ersatzteilmanagement Trainer und Ausbilder für Unterhalt, Service und Programmierung.
Einige ausgewählte Projektbeispiele:
  Hauptverteilung INO Inselspital 
Analyse Eigenbedarfsanlage
Lastmanagement Paketpostzentren
Quellenmanagement

 
  Hauptverteilung INO Inselspital
 
 

Die Stromversorgung des neuen INO (Intensivbehandlungs-, Notfall- und Oparationszentrum) erfolgt durch zwei redundante separate Ring-leitungen mit vier Kernen (Steigzonen). Diese redundante Stromversorgung gewährleistet eine minimale Ausfallzeit bei eventuellen Störungen im Versorgungsnetz, da durch die Ringvernetzung bei einem auftretenden Fehler die Versorgung von der anderen Seite gewährleistet werden kann. Bei Mehrfachfehler kann der zweite Ring die Teilspeisung von durch Fehler im ersten Netz nicht erreichbaren Steigzonen übernommen werden. Die Leistungstrenner können durch das Leitsystem wie auch vor Ort geschaltet werden und melden Ihre Schaltzustände, Fehler und Positionen an das Leitsystem zurück. Die Kompensationen sind mit ihren Wandlern in den Ringen installiert. Bei den Messgeräten handelt es Multimeter die einerseits zum Anzeigen, anderseits zum Übertragen von elektrischen Grössen ans Netzleitsystem verwendet werden. Es handelt sich um 4-Quadranten-Messgeräte welche die Flussrichtung der Energie erkennen.

 
     
  Analyse Eigenbedarfsanlage
 
 

Viele der bestehenden Eigenbedarfs-anlagen wurden im Zuge der Zeit nach und nach erweitert oder auch redimensioniert. Diese stetige Veränderungen erfordern eine gute Dokumentation der Anlage und eine Überprüfung nach den Veränderung nach den NIN-Normen. In den neunziger Jahren wurden die schweizerischen Installationsnormen den Europäischen angepasst. Diese berücksichtigen auch die Verlegungsart und die Häufigkeit bei der Kabelverlegung.

Betreiber die vor dieser NIN-Änderung eine neue HV installiert haben stehen heute vor der Frage, ob sie nach einer Änderung an der HV die neuen NIN Normen erfüllen müssen. Für die Überprüfung der gesamten HV fehlt es zumeist an entsprechend ausgebildetem Fachpersonal und der nötigen Berechnungssoftware.

Für unseren Kunden haben wir seine HV nach den neuen NIN-Normen überprüft und die Kabelquerschnitte mittels Programm neu berechnet. Dabei wurde der Ist-Zustand der HV aufgenommen, mit den Unterlagen verglichen und bei Abweichungen nachgetragen oder zusätzliche Unterlagen erstellt.

Anhand der gewonnenen Erkenntnisse wurden Empfehlungen und für Massnahmen abgegeben.

 
     
  Lastmanagement Paketpostzentren
 
 

In den Paketpostzentren der Post hätte ein Stromausfall bei den Sortieranlagen weitreichende Folgen für ihre Kunden. Bis das ganze System nach einem solchen Ereignis wieder hochgefahren wäre, würde ein ganzer Arbeitstag vergehen. Mit der Installation eines zweiten Transformators wurde zwar sichergestellt, dass eine Überlast-situation gar nicht erst entstehen kann.

Ein einzelner Transformator vermag zwar die gesamte Anlage zu speisen, ein Defekt oder ein grosser temporärer Verbraucher könnte jedoch eine solche Überlastsituation provozieren.

Diesem Extremfall sind wir mit einer Lastmanagementsteuerung entgegengetreten, welche die Leistungen der Transformatoren überwacht und im Fall einer Überlastsituation sofort reagiert. Die Lastmanagementsteuerung regelt Lastabgänge in drei Prioritäten – mit anderen Worten: Sie nimmt – beispielsweise – zuerst die Kantine vom Netz. Dann die Klimaanlage und bei Bedarf als drittes vielleicht noch einen Teil der Personenlifte. Die Lastmanagementsteuerung kann also bei Überlast in drei Stufen die verschiedensten, kurzfristig verzichtbaren Anlagen abschalten resp. vom Netz nehmen, so dass die Sortieranlage in jedem Fall weiterarbeiten kann.
Im Bedienerterminal sind die Informationen und Instruktionen für verschiedene Notfallszenarios hinterlegt. Sie werden beim Eintritt eines Szenarios aktiviert und geben dem Servicepersonal die nötigen Schritte für das herstellen (mit Handschaltung) eines Normalbetriebs vor.  
Durch ein Bedienerterminal haben wir auch sichergestellt, dass das verantwortliche Personal jederzeit über den Status der Lastmanagement Steuerung informiert ist und entsprechende organisatorische Massnahmen einleiten kann – und sei es wenn nötig die Abänderung des Mittagsmenus von warmer in kalte Küche.

 
     
  Quellenmangementsteuerung  
 
 

Bei Gebäuden mit wichtiger elektronischer Infrastruktur wie z.B. Datenverarbeitungszentren hat ein Stromausfall verheerende Folgen für den Betrieb. 
Um die Stromversorgung zu gewährleisten werden solche Gebäude deshalb mit zwei oder mehreren Transformatoren aus-gerüstet und zusätzlich ein Notstromaggregat installiert.

Die Umschaltung zwischen den Quellen sowie der Start des Generators wird durch eine Quellenmanagementsteuerung getätigt. Um Stromunterbrüche beim Umschalten zu umgehen wurden in diesem Fall eine 230V USV installiert.
Der Steuerung kann eine Versorgungsquelle als Priorität vorgegeben werden. Bei einem Unterbruch oder Unterspannung an dieser Quelle prüft die Steuerung die Verfügbarkeit und Qualität der anderen möglichen Versorgungen und schaltet selbständig auf die nächste Verfügbare um. Falls keine externe Quelle (Transformator) verfügbar ist, oder auf allen Transformatoren eine generelle Unterspannung gemessen wird, wird der Notstromgenerator gestartet. Spannungsschwankungen am Netz werden erkannt und nicht als Unterspannung interpretiert.  
Sobald die Versorgung wieder von einem Transformator möglich ist, schaltet die Steuerung wieder selbstständig auf diesen Transformator um und stoppt den Generator. Bei einem Fehler auf dem Netz (Thermische oder magnetisch Auslösung am Leistungshauptschalter) werden keine Umschaltungen vorgenommen. Die Steuerung verfügt über verschiedene Kommunikationsmöglichkeiten mit dem Gebäudeleitsystem. So werden z.B. die aktive Quelle, Fehler, Zustände und Stellungen werden ans Leitsystem weitergemeldet. Bei einer Umschaltung werden auch Datum und Zeit registriert.

 
     
    Notstromversorgungen
   
    Zum überbrücken von Netzausfällen bei TV – Kopfstationen oder sporadischen Bedarfe an el. Leistung wurden ein und dreiphasige Notstromgruppen entwickelt.

Ausgangsspannung

3x 400V oder 230V

Normen
EN 60 204; EN 60 439; IEC418

Steuerspannung
12V DC ab Batterie ( Gasdicht und wartungsfrei) oder Netz 230V.


Beschreibung
Bei Netzausfall wird der Verbraucher vom Netz abgetrennt und nach einer einstellbaren Verzögerungszeit der Motor automatisch gestartet. Wenn nötig wird eine Anzahl Startversuche durchgeführt.
Nach dem der Motor gestartet wurde, wird er Generator nach einer einstellbaren Zeit an den Verbraucher geschaltet, die Batterie wird ab dem Generator geladen.

Bedienung, Ausrüstung
Sicherheitstrennschalter, Wahlschalter EIN/ AUS / TEST, Signallampen und potenzialfreie Meldekontakte für „Speisung ab Generator“ und „Störung“.

Optionen
Brennstofftank/ Fernsteuerung und Überwachung/ Transportable Ausführung